Anschaffung vor dem Einzug einer BKH

Bald ist es nun soweit, - Sie haben den kleinen Racker ausgesucht und warten innig, daß er zu Ihnen zieht, doch halt, - würden Sie gern in eine Wohnung ziehen, die so gar nicht für Sie eingerichtet ist?

Beginnen wir mit dem Abenteuer Abholung. Sicher könnte man einen Karton nehmen, aber das ist unter der Würde einer Rassekatze. Sie benötigen unbedingt einen Transportkorb (Kennel).
Es gibt Ausführungen in Weide geflochten, aus Draht und aus Kunststoff. Transportkörbe aus Kunststoff sind vorzuziehen, denn sie sind wasserdicht, leicht zu reinigen und gut zu öffnen, wenn mal ein Besuch beim Tierarzt fällig ist. Es gibt sogar Ausführungen, mit denen Sie eine Flugreise antreten könnten.
Denken Sie bei der Größenauswahl gleich daran, daß Ihr jetzt noch so niedliches Kätzchen noch wachsen wird. Eine schöne Kisseneinlage, die man in die Waschmaschine stecken kann, macht das Ganze gemütlich.
Fellpflege

Ein nicht zu feiner Metallkamm (auf runde Zinken achten) und eine Bürste mit Naturborsten sollten hier auf jeden Fall reichen.

Katzentoilette und Streu

Hier haben Sie die Qual der Wahl: Wird Ihr Zuckerschneckchen lieber eine offene Wanne (aber mit auflegbarem Rand) oder ein Katzenklo mit Dach mögen. Vorteil bei Dachklo: Wilde Scharrer können das Streu nicht über den Rand befördern und Besucheraugen schauen nicht direkt ins Katzenklo. Meistens ist beim Dachklo sogar eine Pendeltür dabei. Aber gerade beim Eingewöhnen in der neuen Wohnung kann dies als Hindernis gesehen werden, also evtl. erst mal weglassen.
Nun zu Einstreu: Benutzen Sie in den ersten Tagen auf jeden Fall die Einstreu, die im vorherigen Haushalt benutzt wurde (ruhig fragen). Ein völlig fremdes Gefühl unter den Pfötchen, oder ein irritierender Geruch, kann davon abhalten, diesen schönen Ort aufzusuchen. Sollte das Schätzchen wider aller Erwartungen, keine Lust haben, die Toilette aufzusuchen, hilft ein kleines Klümpchen benutze Einstreu, damit es an diesem Ort vertraut riecht. (Kann man erreichen, wenn man ein Pfützchen damit aufsaugt.) Zum Trost: 99 von 100 Katzen begreifen sofort, was wohin gehört, warum sollte Ihre die Hundertste sein!

Futternäpfe und Wasserschale

   

Wählen Sie Näpfe aus Keramik, Ton oder Edelstahl. Diese können Sie gut in die Spülmaschine stellen, sie sind standfest und schön breit. Bei kleinen Kunststoffschalen kann passieren, daß sie leicht umkippen und können u.U. Allergien auslösen. Auf jedem Fall sollten Sie bedenken, daß Katzen nicht gerne mit den Schnurrhaaren den Rand des Futter- oder Trinknapfes beim Benutzen berühren, also wählen Sie breite, flache Schalen. Total glücklich können Sie Ihre Katze mit einem Trinkbrunnen machen, denn der laufende Wasserstrahl animiert sie immer wieder zum Trinken und das ist sehr wichtig, vor allem wenn Sie viel Trockenfutter reichen.

Schlafhöhle / Körbchen

Hier ist vor allem wichtig, daß Sie daran denken, daß die kleine Mieze noch wachsen wird. Haben Sie eine Plüschhöhle mit viel Liebe ausgewählt und sie denkt nicht daran sie zu benutzen, so versuchen Sie doch mal mit etwas Katzenminzespray oder Minzesäckchen das Raumklima zu verbessern.

Spielzeug

In den einschlägigen Geschäften finden Sie alles, was das Katzenherz und –Hirn geschäftigen könnte. Bedenken Sie, daß Ihre Katze auch einem einfachen Bindfaden hinterher jagt, aber lassen Sie sie nicht allein ohne Aufsicht damit spielen, damit sie sich nicht verfängt. Wenn Sie einmal die glühenden Augen beim Spiel erlebt haben, wird es Ihnen genauso viel Spaß machen, wie Ihrer Katze.

Das wichtigste Möbelstück: Der Kratzbaum

      

Ihre Katze will die Krallen wetzen. Wenn Ihre Möbel dafür zu schade sind, warten Sie mit dieser Anschaffung nicht lange. Außerdem liebt es jede Katze (auch in der Natur) einen Baum hoch zu jagen. Oben kann man dann genüßlich thronen und die Welt sieht plötzlich viel kleiner aus. Der Fachhandel hält Unmengen zu jedem Wohnstil passend bereit.